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	<title>Wolfsbeeren &#187; Banales</title>
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	<description>NineBerrys Blog</description>
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		<title>Open in Public Day</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jan 2012 17:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banales]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutzkritische Spackeria]]></category>
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		<description><![CDATA[Teaser: Am Ende des Beitrags gibt es einen Link zu einem 100 MB großen Archiv mit über 4000 privater Fotos. Die Spackeria ruft heute am 28.1. den Open in Public Day aus. Um sich zu beteiligen, soll man peinliche Fotos von sich veröffentlichen, an erster Stelle wird wieder das berühmte Saufbild benannt, das auch Datenschützer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Teaser: Am Ende des Beitrags gibt es einen Link zu einem 100 MB großen Archiv mit über 4000 privater Fotos.</p>
<p>Die Spackeria ruft heute am 28.1. den <a href="http://blog.spackeria.org/2012/01/27/open-in-public-day/">Open in Public Day</a> aus. Um sich zu beteiligen, soll man peinliche Fotos von sich veröffentlichen, an erster Stelle wird wieder das berühmte Saufbild benannt, das auch Datenschützer gerne nennen, wenn über Privatsphäre und soziale Netzwerke gestritten wird.</p>
<h2>Sauffotos</h2>
<p>In meinen Augen ist das Veröffentlichen eines Sauffotos aber keine wirkliche Beeinträchtigung der eigenen Privatsphäre, erst recht kein mutiger Schritt. Alkoholkonsum, auch zeitweiser exzessiver Alkoholkonsum junger Menschen zu besonderen Anlässen ist nicht nur gesellschaftlich akzeptiert, sondern wird gesellschaftlich fast schon erwartet. In meiner Oberstufenzeit waren es die uncoolen Außenseiter, die erst gar nicht zu Partys gingen oder dort dann keinen Alkohol tranken. Jede Stadt und jedes Dorf kennt seine Volksfeste, Kirmes, Weihnachtsfeiern und so weiter, die fester Bestandteil des kulturellen Lebens sind, bei denen Trunkenheit dazu gehört und wo alle Honoratioren samt Familie zwangsweise anwesend sein müssen. Ich glaube also nicht, dass es viele Fälle gibt, in denen jemand wegen eines Sauffotos nicht eingestellt würde (solange er es nicht direkt auf die Bewerbung klebt).</p>
<p>Viele der veröffentlichten Fotos zeigen &#8220;peinliche Situationen&#8221;, die bewusst herbeigeführt werden. Jemand tut etwas lustiges, steht mit seltsamen Kleidern auf einer Bühne, usw&#8230;</p>
<p>Das sind alles keine Offenbarungen. Bewusst herbeigeführte Ausnahmesituationen können kaum jemanden schocken, solange man dabei im Rahmen dessen bleibt, was gesellschaftlich akzeptiert ist. Sich in der Freizeit mal so richtig zu besaufen, sich mit lustigen Kleidern auf eine Karnevalsbühne zu stellen, usw, das sind alles akzeptierte Dinge. Um wirklich anzuecken, müsste man sich von diesem geplanten Ausscheren aus dem Alltagstrott in eine der beiden davon abweichenden Extremrichtungen bewegen:</p>
<h2>Das Banale schockiert</h2>
<p>Die eine Variante ist natürlich, Dinge zu zeigen, die gesellschaftlich nicht akzeptiert sind. Das soll aber nicht hier Thema sein. Denn das andere Extrem kann genauso wirken: Die schonungslose Darstellung des privaten Alltäglichen.</p>
<p>Ein Besoffener auf einer Party &#8211; it&#8217;s not big deal. Aber wie unangenehm und akzeptabel wäre es, jemanden zu zeigen, der jeden Abend alleine zuhause vor dem Fernseher sitzt, vier Bier trinkt und dann einsam ins Bett wankt, um am nächsten Tag wieder aufzustehen, als wäre nichts passiert?</p>
<p>Ist das Alltägliche nicht viel anstößiger als das Besondere? Wenn in Filmen jemand in der Nase popelt, dann ist das so gemacht, dass wir als Zuschauer sehen, dass es gespielt ist. Der Finger wandert nicht ins Nasenloch. Schauspieler spielen ohne Probleme authentisch wirkende Sex-Szenen, Computertricks zeigen uns realistische Eingeweide, wenn bei Saw die Kreissäge in den Unterkörper fährt, aber Nasepopeln ist immer nur sichtbar angedeutet.</p>
<p>Tatsächlich gibt es einen Teil der Privatsphäre, der nicht die Person vor der Öffentlichkeit schützt, sondern die Öffentlichkeit vor der Person. Jeder weiß, dass fast jeder andere in der Nase popelt, sich selbstbefriedigt, furzt, zuhause im labrigen löchrigen T-Shirt herum sitzt, an allen möglichen und unmöglichen Stellen behaart ist, usw. Die Öffentlichkeit fühlt sich davon belästigt. Dieser Teil der Privatsphäre wird in der Diskussion um Datenschutz, Internet und Öffentlichkeit bisher leider kaum angesprochen. Inwieweit hat die Öffentlichkeit ein &#8220;Recht&#8221;, nicht von privaten Dingen einzelner Personen belästigt zu werden? Und in wie weit steckt dieser Gedanke zumindest teilweise auch hinter dem Interesse konservativer Kreise an einer Trennung zwischen Privatem und Öffentlichem?</p>
<p>Eine Anekdote zur Illustration: In meinem Elternhaus wacht meine Mutter streng darüber, dass abends, wenn es dunkel wird, die Rollläden im Badezimmer geschlossen werden. Es ist verboten, sich bei angeschalteter Lampe im Badezimmer aufzuhalten und nicht sofort die Rollläden zu schließen. Es ist nicht so, dass von außen jemand etwas sehen könnte. Das Bad hat Vorhänge und alle anderen Häuser sind weit genug entfernt, so dass man Sicherheit keine klaren Umrisse erkennen kann, wenn man von außen schaut. Die Interessanten Dinge spielen sich ja auch nicht direkt am Fenster ab, sondern weiter davon entfernt. Darauf angesprochen, räumte meine Mutter das alles auch ganz offen ein, aber -erklärte sie- wer von außen das Licht sieht und weiß, dass das Fenster zum Badezimmer gehört, weiß dass gerade jemand das Badezimmer benutzt. Und das, so erklärte sie weiter, gehört sich nicht, weil die Person sich dann ja ausdenken könnte, was da vielleicht gerade vor sich geht, dass da nämlich dann in dem Raum Personen gerade nackt herumlaufen. Das Entscheidende: Nach dieser Denkweise ist nicht die Person im Badezimmer das Opfer, sondern die Person außerhalb, die quasi dazu gezwungen wird, anzunehmen, eine ihr bekannte Person ist gerade in dem Moment nur wenige Meter entfernt nackt.</p>
<h2>Mein Webcamarchiv</h2>
<p>Also: Mutig ist durchaus das Gewöhnliche zu veröffentlichen. Das tue ich mit <a href="http://www.neunbeere.de/ExtRef/WebcamArchive.rar">einer Sammlung von über 4000 Bildern meiner Webcam</a>. (Bilder alle unter <a href="http://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/">CC-0</a>, soweit keine anderen Personen darin sichtbar sind)</p>
<p>Entstanden sind diese zwischen 2001 und 2008. In diesem Zeitraum zeigte ich ein Live-Bild meiner Webcam, das automatisch alle paar Minuten aktualisiert wurde, wenn mein Computer lief (und die Webcam nicht von Hand deaktiviert).</p>
<p>Die zum Upload verwendete Software löschte alte Fotos automatisch. Ich habe nur ab und an mal eine Kopie angelegt, deswegen sind nur wenige Zeiten abgedeckt. Von Hand abgeschaltet habe ich die Cam üblicherweise, wenn ich Besuch hatte, wenn ich Dinge tat, die man ohne Altersprüfung nicht öffentlich zeigen darf oder wenn ich wollte, dass ich gegenüber Bekannten mit Internetzugang als &#8220;offline&#8221; erscheine.</p>
<p>Hier kommt dann auch die Informationelle Selbstbestimmung ins Spiel. Ich war und bin sehr froh darüber, jederzeit die Kontrolle darüber zu haben, was öffentlich gesehen wird und was nicht. Deswegen fühlte ich mich durch die Webcam auch nicht eingeschränkt. Ich wusste, dass ich sie jederzeit deaktivieren kann, wenn ich das möchte. Menschen brauchen diese Freiräume, davon bin ich fest überzeugt.</p>
<p>Das eigentliche Themenkomplex &#8220;Kontrollverlust / Post Privacy&#8221; ist mit dieser ganzen Diskussion deswegen auch gar nicht berührt. Ebenso die Frage, wie weit es gerechtfertigt ist, dass Datenschutz andere Freiheiten einschränkt.</p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=472&amp;md5=3cb84e340c6e86c51e0a3a29e8248772" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Stop Spam &#8211; Read Books</title>
		<link>http://www.neunbeere.de/blog/2011/07/stop-spam-read-books/</link>
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		<pubDate>Wed, 20 Jul 2011 23:59:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Banales]]></category>
		<category><![CDATA[Captch]]></category>
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		<category><![CDATA[Spam]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieses Captcha war nicht so einfach zu lösen:]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieses Captcha war nicht so einfach zu lösen: <img src='http://www.neunbeere.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
<a href="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Captcha.png"><img class="alignnone size-full wp-image-442" title="Captcha" src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2011/07/Captcha.png" alt="A screenshot of a Captcha with mathematical symbols" width="333" height="155" /></a></p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=441&amp;md5=aef19eed90fca068890f717093332707" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Raubmordkopie</title>
		<link>http://www.neunbeere.de/blog/2011/06/raubmordkopie/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Jun 2011 19:58:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Partei]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Berliner Piraten haben gestern das erste Mal öffentlich die Plakate für den Landtagswahlkampf vorgestellt. Ein PDF mit einer Übersicht der zwölf Plakate gibt es unter http://www.neunbeere.de/ExtRef/Plakate_Berlin.pdf. Mir ist aufgefallen, dass eines davon (ob jetzt absichtlich oder nicht) als eine Anspielung auf ein Wahlplakat der FDP Baden-Württemberg aus deren Wahlkampf Anfang des Jahres verstanden werden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner Piraten haben gestern das erste Mal öffentlich die Plakate für den Landtagswahlkampf vorgestellt. Ein PDF mit einer Übersicht der zwölf Plakate gibt es unter <a href="http://www.neunbeere.de/ExtRef/Plakate_Berlin.pdf">http://www.neunbeere.de/ExtRef/Plakate_Berlin.pdf</a>.</p>
<p>Mir ist aufgefallen, dass eines davon (ob jetzt absichtlich oder nicht) als eine Anspielung auf ein Wahlplakat der FDP Baden-Württemberg aus deren Wahlkampf Anfang des Jahres verstanden werden kann. Seht selbst! <img src='http://www.neunbeere.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/MotorFDP.jpg"><img class="size-full wp-image-430 alignleft" style="margin: 30px;" title="Wahlplakat der FDP" src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/MotorFDP.jpg" alt="" width="240" height="341" /></a><a href="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/MotorPiratenpartei.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-429" style="margin: 30px;" title="Wahlplakat der Piratenpartei" src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2011/06/MotorPiratenpartei.jpg" alt="" width="240" height="339" /></a></p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=427&amp;md5=245220dd4fb7cc418f04c8937bb294c2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lebensabschnittsphilosophie</title>
		<link>http://www.neunbeere.de/blog/2011/06/lebensabschnittsphilosophie/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jun 2011 19:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Supermarkt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe eben im Supermarkt folgendes Gespräch zwischen einem Jungen (so 5-8 Jahre alt) und seiner Mutter mitanhören können. Die beiden standen vor dem Spielzeug-Regal, und der Sohn wollte, dass ihm die Mutter irgendetwas unbedingt kauft. Die Mutter wollte ihm das mit einer cleveren Argumentation ausreden, unterschätzte dabei aber das rhetorische Geschick ihres Nachwuchses. Mutter: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eben im Supermarkt folgendes Gespräch zwischen einem Jungen (so 5-8 Jahre alt) und seiner Mutter mitanhören können. Die beiden standen vor dem Spielzeug-Regal, und der Sohn wollte, dass ihm die Mutter irgendetwas unbedingt kauft. Die Mutter wollte ihm das mit einer cleveren Argumentation ausreden, unterschätzte dabei aber das rhetorische Geschick ihres Nachwuchses.</p>
<p>Mutter: &#8220;Man kann nicht alles bekommen, was man haben möchte. Ich habe auch nicht unendlich viel Geld. Wenn du mal größer bist, hast du dein eigenes Geld und kannst dann selbst entscheiden, was du kaufen möchtest. Dann kannst du dir dieses Spielzeug hier kaufen.&#8221;</p>
<p>Sohn: &#8220;Aber Mama, wenn ich einmal älter bin, bin ich dann doch viel zu erwachsen für dieses Spielzeug und <strong><em>möchte</em></strong> es gar nicht mehr haben. Deswegen musst du es mir <strong><em>jetzt</em></strong> kaufen!&#8221;</p>
<p>Bestechende Logik!</p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=422&amp;md5=b0814f764fe37779862283d2cc1173b4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Nachbarschaftsstreit</title>
		<link>http://www.neunbeere.de/blog/2011/04/nachbarschaftsstreit/</link>
		<comments>http://www.neunbeere.de/blog/2011/04/nachbarschaftsstreit/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Apr 2011 10:34:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Demnächst werden sich Nachbarn nicht nur darüber streiten, wem die Kirschen des Baums gehören, der auf der Grundstücksgrenze steht, sondern auch darüber, ob Google und Microsoft Fotos des Baums ins Internet stellen dürfen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Demnächst werden sich Nachbarn nicht nur darüber streiten, wem die Kirschen des Baums gehören, der auf der Grundstücksgrenze steht, sondern auch darüber, ob Google und Microsoft Fotos des Baums ins Internet stellen dürfen.</p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=341&amp;md5=4e3278880fe48abe871ae02b2bea5beb" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Guttenberg</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Mar 2011 17:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Versammlungsfreiheit]]></category>
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		<description><![CDATA[Gut, diese Guttenberg-Geschichte sollte mit seinem Rücktritt nun eigentlich erledigt sein. Problem ist: Von der Bild-Zeitung angetrieben machen nun eine Menge offensichtlich schlecht informierter Leute weiter Stimmung für den Hochstapler. Für Samstag sind offenbar bundesweite Demos geplant. Viel erschreckender finde ich aber folgendes: Wohl kaum eine deutsche Facebook-Seite hat in so kurzer Zeit so viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gut, diese Guttenberg-Geschichte sollte mit seinem Rücktritt nun eigentlich erledigt sein. Problem ist: Von der Bild-Zeitung angetrieben machen nun eine Menge offensichtlich schlecht informierter Leute weiter Stimmung für den Hochstapler. Für Samstag sind offenbar bundesweite Demos geplant. Viel erschreckender finde ich aber <a title="Spiegel Online-Artikel" href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,748853,00.html">folgendes</a>:</p>
<blockquote><p>Wohl kaum eine deutsche Facebook-Seite hat in so kurzer Zeit so viele  Unterstützer hinzugewonnen wie die Seite &#8220;Wir wollen Guttenberg zurück&#8221;.  Rund 510.000 hatten am Donnerstagmittag per Mausklick für ein Comeback  des zurückgetretenen Verteidigungsministers gestimmt [...] Doch auffällig ist, dass die Guttenberg-Gegner zumindest in den sozialen Netzwerken in der Minderheit sind. Nur 30.000 Facebook-Mitglieder hat die Gruppe &#8220;Wir wollen Guttenberg nicht zurück&#8221;.</p></blockquote>
<p>Ich weiß, Facebook ist nicht gerade so toll wie andere Online-Medien, aber das sollten wir ändern. Deswegen bitte alle bei der Seite &#8220;<a href="http://www.facebook.com/pages/Wir-wollen-Guttenberg-nicht-zur%C3%BCck/173650972680817">Wir wollen Guttenberg nicht zurück</a>&#8221; Fan werden.</p>
<p>Wer das noch nicht längs getan hat, bitte vorher informieren. Erste Anlaufstelle ist natürlich das <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">GuttenPlag Wiki</a>. Wichtige zusätzliche Infos findet man in diesem Telepolis-Beitrag: <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34259/1.html">http://www.heise.de/tp/r4/artikel/34/34259/1.html</a></p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=303&amp;md5=7047e19d6897a2a4dcf7fb9107e3abd0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Schildkrötenglatze</title>
		<link>http://www.neunbeere.de/blog/2010/09/schildkrotenglatze/</link>
		<comments>http://www.neunbeere.de/blog/2010/09/schildkrotenglatze/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Sep 2010 22:49:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Banales]]></category>
		<category><![CDATA[Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Goth]]></category>
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		<category><![CDATA[Sonnenbrand]]></category>
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		<category><![CDATA[Zillo]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer 2004 war ich auf dem Zillo Festival auf der Loreley. Drei Tage verbrachte ich im Freien bei fast pausenlosem strahlendem Sonnenschein. Schon damals hatte ich üblicherweise keine oder sehr wenige Haare. Als ich merkte, dass das ein Problem werden würde, kaufte ich mir vor Ort einen Strohhut, um mein empfindliches ungeschütztes Haupt zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2004 war ich auf dem Zillo Festival auf der Loreley. Drei Tage verbrachte ich im Freien bei fast pausenlosem strahlendem Sonnenschein. Schon damals hatte ich üblicherweise keine oder sehr wenige Haare.</p>
<p>Als ich merkte, dass das ein Problem werden würde, kaufte ich mir vor Ort einen Strohhut, um mein empfindliches ungeschütztes Haupt zu bedecken. Nützte leider nichts. Der Strohhut ließ mich nicht nur ziemlich blöd aussehen (obwohl er schwarz und böse™ war), sondern schützte auch genau null gegen die Sonne.</p>
<p>Am Ende des Wochenendes hatte ich also einen epic Sonnenbrand. Das Lustige war nun folgendes: Auf meinem Kopf trug ich quasi 5 Millimeter verkrustete abgestorbene Kopfhaut. Darunter wuchs nun aber das vorher komplett wegrasierte Haar nach, wuchs in die abgestorbene Kopfhaut und bildete dort interessante Muster. Mein Kopf sah von oben betrachtet wie ein Schildkrötenpanzer aus.</p>
<p>Leider habe ich damals kein Foto davon gemacht, ich könnte damit ja heute vielleicht eine ganz neue Welle der Körpermodifikation auslösen.</p>
<p>Einige Dinge habe ich dabei jedenfalls gelernt:</p>
<ul>
<li>Stroh ist auf dem Kopf genauso nutzlos wie im Kopf</li>
<li>Sonne macht nicht nur <a href="http://cffc.li/oscommerce/catalog/product_info.php?products_id=77">albern</a>, sondern auch Sonnenbrand</li>
<li>Ich habe irgendwo ein Schildkrötengen</li>
</ul>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=214&amp;md5=69ca1ebe50bf4ee549742f5018c6196a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Passendes Symbolfoto</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Aug 2010 20:53:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Politik]]></category>
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		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Privacy]]></category>
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		<description><![CDATA[Symbolfotos in Blogs und Zeitungen sind eine Kunst für sich. Gerade bei den großen Zeitungen merkt man oft, dass der Leser schon allein durch die Wahl des Symbolfotos in eine bestimmte Richtung beeinflusst werden soll. Das seit einigen Tagen aktive Watchblog zur Piratenpartei scheint sich über die Wahl von Symbolfotos aber wenig Gedanken zu machen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Symbolfotos in Blogs und Zeitungen sind eine Kunst für sich. Gerade bei den großen Zeitungen merkt man oft, dass der Leser schon allein durch die Wahl des Symbolfotos in eine bestimmte Richtung beeinflusst werden soll.</p>
<p>Das seit einigen Tagen aktive Watchblog zur Piratenpartei scheint sich über die Wahl von Symbolfotos aber wenig Gedanken zu machen, was nun in einem Fall zu einem sicher unabsichtlichen Widerspruch zum Grundtenor des Blogs führt.</p>
<p>Hinter dem Watchblog steht vermutlich Thomas Heinen, der ehemalige Vorsitzende des Kreisverbandes Trier-Saarburg der Piratenpartei. Dieser ist vor einigen Tagen zeitgleich zum Start des Blogs aufgrund seiner Ablehnung des neu eingeführten Meinungsbildtools Liquid Feedback zurückgetreten.</p>
<p>Im Artikel „<a href="http://piratenwatchblog.blogsport.de/2010/08/17/koennte-invitecode-tauschboerse-schuetzende-anonymitaet-in-liquid-feedback-wiederherstellen/">Könnte Invitecode-Tauschbörse schützende Anonymität in Liquid Feedback wiederherstellen?</a>“ geht es dann auch wiederum um die fehlende Anonymität in Liquid Feedback. Inhaltlich möchte ich darauf gar nicht eingehen. Aufgefallen ist mir  aber das verwendete Symbolbild.</p>
<p>Hier ist ein<a title="Plakat &quot;Individualität hat wieder einen Namen&quot; im Piraten-Wiki" href="http://wiki.piratenpartei.de/Datei:Individualit%C3%A4t.jpg"> inoffizielles Wahlplakat der Piratenpartei zur Bundestagswahl</a> zu sehen. Aus einer Reihe von relativ gleich aussehenden „anonymen“ Menschen-Piktogrammen  sticht ein Piktogramm heraus, das wegen Holzbein, Augenkappe und Kopftuch eindeutig als Pirat zu erkennen ist. Darüber steht der Slogan „Individualität hat wieder einen Namen“. Dieses Plakat fasst eigentlich den  Post Privacy Gedanken sehr gut zusammen: Wenn man sich nicht verstecken muss und ganz öffentlich so individuell sein kann, wie man möchte, ist dies dem Zwang, seine Individualität verbergen zu müssen, vorzuziehen.</p>
<div id="attachment_187" class="wp-caption alignnone" style="width: 504px"><a href="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Individualität.png"><img class="size-full wp-image-187" title="Individualität hat wieder einen Namen" src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/uploads/2010/08/Individualität.png" alt="Individualität hat wieder einen Namen" width="494" height="301" /></a><p class="wp-caption-text">Individualität hat wieder einen Namen</p></div>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=186&amp;md5=22e0bfb0ad268b259fef9a05ddffeb98" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ungeregelte Darstellung öffentlicher Räume im Netz</title>
		<link>http://www.neunbeere.de/blog/2010/08/ungeregelte-darstellung-offentlicher-raume-im-netz/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Aug 2010 00:40:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[Öffentlicher Raum]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
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		<description><![CDATA[Bezugnehmend auf meinen vorhergehenden Blogpost für alle, die sich fragen, wie eine &#8220;ungeregelte Darstellung öffentlicher Räume im Netz&#8221; denn so aussieht, hier ein paar Beispiele, wo mehr als  nur die Darstellung des öffentlichen Raumes extrem ungeregelt ist  Flashmob &#8220;Verkehrte Welt&#8221; Public Jump Public Picknick]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bezugnehmend auf <a title="Die Seelendiebe" href="http://www.neunbeere.de/blog/2010/08/die-seelendiebe/">meinen vorhergehenden Blogpost</a> für alle, die sich fragen, wie eine &#8220;ungeregelte Darstellung öffentlicher Räume im Netz&#8221; denn so aussieht, hier ein paar Beispiele, wo mehr als  nur die Darstellung des öffentlichen Raumes extrem ungeregelt ist  <img src='http://www.neunbeere.de/blog/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<h2>Flashmob &#8220;Verkehrte Welt&#8221;</h2>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="280" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/BcXALOOhWmY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="280" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/BcXALOOhWmY?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h2>Public Jump</h2>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="280" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/CRtJp9B_lEs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="280" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/CRtJp9B_lEs?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<h2>Public Picknick</h2>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="480" height="280" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/MP_9VheqZV4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="480" height="280" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/MP_9VheqZV4?fs=1&amp;hl=de_DE&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=157&amp;md5=6241849befb22abec0a206ff386b1254" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Was sollen denn die Leute denken&#8230;</title>
		<link>http://www.neunbeere.de/blog/2010/08/streetview/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 22:10:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>NineBerry</dc:creator>
				<category><![CDATA[Banales]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Google. Streetview]]></category>
		<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Menschliches Handeln]]></category>
		<category><![CDATA[Ordnung]]></category>
		<category><![CDATA[Philosophie]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[Überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Was Datenschutz angeht, scheint es zwei sehr unterschiedliche Ansichten zu geben. Die einen wollen ihre Daten vor allem vor der Öffentlichkeit schützen, andere vor allem vor nicht öffentlichen Datenschnüfflern. Die aktuelle Diskussion um Google Streetview zeigt das sehr schon. Bei Google Streetview werden statische Bilder öffentlicher Straßenzüge im Internet dargestellt. Man sieht also die Straßen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was Datenschutz angeht, scheint es zwei sehr unterschiedliche Ansichten zu geben. Die einen wollen ihre Daten vor allem vor der Öffentlichkeit schützen, andere vor allem vor nicht öffentlichen Datenschnüfflern.</p>
<p>Die aktuelle Diskussion um Google Streetview zeigt das sehr schon. Bei Google Streetview werden statische Bilder öffentlicher Straßenzüge im Internet dargestellt. Man sieht also die Straßen und die Fassaden der Häuser. Außerdem Leute und Autos, die während dem Zeitpunkt der Aufnahme gerade dort waren.</p>
<p>In Deutschland scheint es dagegen sehr viel Misstrauen zu geben. Fast alle traditionellen Parteien, allen voran CDU/CSU und die Grünen machen deswegen gegen Google mobil. Dabei werden hier öffentliche Informationen (Straßen sind Teil des öffentlichen Raums) der Öffentlichkeit angeboten.</p>
<p>In die Intimsphäre von einzelnen Personen wird nicht eingegriffen, denn die Photos sind ja statisch und geben nur wieder, was zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort passiert ist. Auch gibt sich Google mühen, die Personen durch Verwischen der Gesichter zu anonymisieren. Es ist sogar geplant, Personen automatisch aus den Bildern heraus zu schneiden, so dass gar niemand mehr zu sehen ist.</p>
<p>Dieselben Personen, die Streetview kritisch sehen, scheinen keine großen Probleme mit anderer Form von Überwachung zu haben: Sie haben nichts gegen Überwachungskameras und Vorratsdatenspeicherung, obwohl hier 1) sehr viel mehr Informationen anfallen und 2) die Informationen nicht öffentlich sind, d.h. dass die Inhaber der Informationen alleine diese auswerten können.</p>
<p>Man sieht das wohl deswegen nicht problematisch, weil es ja &#8220;die Guten&#8221; sind, die diese Daten erheben und verwalten: Der Staat sammelt und überwacht, um Verbrecher und böse Terroristen zu fangen.</p>
<p>Bei mir persönlich ist es genau anders herum: Ich habe Probleme mit Überwachung vor allem dann, wenn nicht klar ist, wer welche Daten hat und nicht klar ist, wie die Daten verwendet werden.</p>
<p>Manche Menschen sind eher dem Staat gegenüber kritisch, manche misstrauen eher ihren Mitmenschen.</p>
<p>Von meiner Mutter hörte und höre ich ganz oft den Spruch &#8220;Was sollen denn die Leute denken&#8221;, wenn ich öffentlich etwas tat, was sich in der Dorfgemeinschaft, wo ich aufgewachsen bin, eigentlich nicht gehört. Wenn man z.B. mit rosa gefärbten Haaren in der Gegend herum läuft, was sollen denn da die Leute denken? Oder wenn mittags noch die Rolläden an den Fenstern geschlossen sind, weil man die ganze Nacht in der Disko war, was sollen denn da die Leute denken?</p>
<p>Mir ist es relativ egal, was &#8220;die Leute&#8221; von mir denken. Nicht egal ist es mir aber, wenn eine Institution mehr Informationen über mich hat als ich über sie.</p>
 <p><a href="http://www.neunbeere.de/blog/?flattrss_redirect&amp;id=146&amp;md5=81add29c4630aee7d6a342848a38caca" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.neunbeere.de/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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